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Eintrag von Susanne Frehse am 19. November 2013

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CECI N‘EST PAS UNE PIPE

Magritte bat uns mit diesem Satz das Gesehene stets zu hinterfragen. Und Laotse beginnt seinen Tao Teh King mit den Grundsatz, dass alles Wunderbare und Göttliche sich nie benennen lässt. Weil alles, dem wir einen Namen geben, dadurch automatisch zu einem Ding eben dieser Welt wird und somit auch deren Begrenztheiten unterliegt.

Will man sich Susanne Frehses Zyklus Zeitreise und dessen tieferes Geheimnis erschließen, darf man also nie in diese Falle tappen: hier von Gemälden zu sprechen. Oder Farben. Oder Strukturen. Oder Fotografien ...

Nein, das einzelne Werk, oder besser das, was man erst einmal glaubt dafür zu halten, zu sehen, entsteht zwar technisch als Fotografie von kleinsten Ausschnitten von Gemälden der Künstlerin oder von Farbstrukturen, die sie – manchmal auch nur zufällig – beispielsweise in ihrem Atelier auf dem Boden oder an der Wand, wo zuvor noch Bilder entstanden - entdeckt oder besser: neu entdeckt ... Aber das eigentliche Werk ist nicht das daraus ausgewählte teils mikroskopisch kleine Quadrat. Und nicht die brillante Makro-Fotografie, die es zunächst festhält. Und auch nicht das finale Ergebnis – technisch aufwändigst vergrößert und hinter Acryl gebannt.

Jetzt könnte man sagen, das Werk ist der Teil des Schaffensprozesses, der irgendwo zwischen dem Zeitpunkt des Vorhabens der Künstlerin beim Malen Farbe einzusetzen und dem späteren Auffinden jenes kostbaren Details, das so letztlich den Weg ins Auge des Betrachters findet, passiert. Doch auch das ist lediglich die Initialzündung jener Art Zeitmaschine, die einen in der Gegenwart der bis zu vier Quadratmeter großen Hochglanz-Bilder emotional in der Zeit nach vorn in die Zukunft oder zurück in die Vergangenheit reisen lässt. Sie stößt den Motor der Erinnerung an, weckt Hoffnungen, schürt vielleicht Ängste oder schenkt Träume. 

So sind diese Bilder immer eine Zeitreise. Sie sind Erlebtes, Ersehntes, Erwünschtes, Sie sind Liebe, Hass, Geborgenheit, Freiheit, Angst, Mut oder Kraft. Sie sind Lautes oder Leises, Schönes, Absurdes, Neues und doch Vertrautes. Sie sind Urlaub, Essen, Barcelona, Spaß, Lachen, Sex, Himmel, Freibad, Weite, Berge, Wohnung, Strand, Berührung, Aperol, Erfolg, Tanz, Herbst, Schulzeit, Neugierde oder Friede ... 

Nur eins sind diese Werke auf keinen Fall: Sie sind keine Fotografien von Gemälden!

Andreas Rintzner – Künstler, Designer, Filmemacher


 

WERKE 

ZR01

 

ZR02

 

ZR03

 

ZR04

 

ZR05

 

ZR06

 

 

PREISLISTE  

C-Prints veredelt hinter Acrylglas

Signiert, datiert, betitelt und nummeriert: rückseitig

 

60 x 60       980 Euro Auflage 10 ( + 1 AP)

100 x100 1.950 Euro Auflage 10 ( + 1 AP)

180 x180 3.900 Euro Auflage   5  ( + 1 AP)

 

Weitere Motive und Größen auf Anfrage

 

 

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